Für Bergsteiger – Der Ebrus im Kaukasus

Das Bergsteigen gehört seit jeher zu den beliebtesten Freizeit-Hobbys der Deutschen. Kein Wunder, schließlich hat Deutschland mit vielen verschiedenen Gebirgen wie beispielsweise dem Harz, dem Schwarzwald und natürlich auch den Alpen einiges zu bieten. Geographisch gesehen kann jeder Deutsche mit wenigen Stunden Reisezeit wandern gehen.

Sich den Traum des Bergsteigers erfüllen

Die deutschen Gebirge eigenen sich sehr gut für den Einstieg. So richtig das Bergsteiger-Feeling mag aber nicht aufkommen, höchstens an der Zugspitze und den Alpen. Doch was ist, wenn auch diese Berggipfel keine besondere Herausforderung mehr sind?

Als der höchste Gipfel Europas gilt der Elbrus im Kaukasus. Der allgemein eher unbekannte Berg schafft es auf eine Höhe auf 5.642 Metern. Das ist noch einmal deutlich mehr als der Mont Blanc. Mit zunehmender Höhe werden auch die klimatischen Bedingungen zu einer weiteren Herausforderung. So ist zwischen Minus 45 Grad und trockener Hitze am Elbrus alles möglich, abhängig von der Jahreszeit.

Der Elbrus im Kaukasus ist einer der Seven Summits

Das vermutlich größte Ziel eines jeden Bergsteigers sind die sogenannten Seven Summits. Dabei handelt es sich um die jeweils höchsten Berge der sieben Kontinente. Der Elbrus vertritt in dieser Aufstellung den europäischen Kontinent.

Dabei ist der Elbrus aus Europa gut erreichbar. Zwischen dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer liegt er oberhalb der russisch-georgischen Grenze. Die Flugzeit beträgt je nach Anreiseroute fünf bis acht Stunden.

Der weiße Berg Elbrus hat seine Herausforderungen

Bereits in den Alpen ist für viele die Höhenluft spürbar. Der Sauerstoffgehalt lässt zunehmend nach. Und so sollten größere Höhen auch nicht ohne Weiteres Training bestiegen werden. Das gilt bereits in den Alpen, ist aber am Elbrus aufgrund der Höhe noch eine ganz andere Herausforderung.

Der Elbrus hat den Beinamen „Der weiße Berg“. Das kommt nicht von ungefähr. Der ehemalige und erloschene Vulkan hat eine ständig weiße und eisige Spitze. Seinen Gipfel zu erreichen heißt sich den klimatischen Bedingungen anzupassen. Ausreichendes Training und ein erfahrener Guide sollten hier unbedingt zu dieser Tour dazu gehören.

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