Badminton als Hobby

Badminton-und-Federball-300x199Badminton wird oft mit Federball verwechselt und ähnelt auch sehr dem Tennis, allerdings darf beim Badminton der Ball den Boden nicht berühren. Es ist ein Rückschlagspiel welches man mit 2 Spielern oder 4 Spielern spielt. Badminton blickt auf eine lange Geschichte zurück. Früher wurden Holzbälle mit Hühnerfedern bespickt, damit sie flugtauglicher wurden und wurde so schon vor 2000 Jahren gepielt.

Selbst die Azteken und Inkas spielten schon Badminton. Sie spielten es manchmal nur mit den Händen oder verwendeten Schläger aus hartem Leder. In Europa zählte es zur Barrockzeit zum guten Ton des Adels Badminton zu spielen. Es ist bis heute ein Rätsel wie sich der gefiederte Ball wirklich entwickelt hat. Vielleicht wurden seine außergewöhnlichen Flugeigenschaften entdeckt, da man früher bestimmte Federn in Kork einlegte. Wahrscheinlich hat das mal jemand geworfen oder fallen gelassen um das zu entdecken.

Auch die Frage woher der Name Badminton kommt taucht immer wieder auf. Es kommt aus dem Badminton House einer Residenz vom Herzog von Beaufort in der Grafschaft Gloucestershire kommt, welches heute Avon heisst.

Da dieses Spiel immer beliebter wurde brauchte es auch einen Platz zum Spielen. So wurden recht ungewöhnliche Ortschaften wie zum Beispiel Kirchen aufgesucht, da es dort immer freie hohe Flugbahnen aufwies. Die Kirchenbänke konnten dann dort als Logenplätze genutzt werden. Um 1920 verbreitete sich der Sport dann auch in Europa und Amerika aus.

Um 1972 und 1988 war Badminton eine Art Demonstrationssport und 1992 wurde Badminton dann in Barcelona offiziell zum olympischen Sport ernannt.

In den höheren Spielklassen spielt man mit Naturfederbällen, die aber schnell brechen können. Somit haben sich jetzt Imitate aus Kunststoff durchgesetzt aufgrund des Verschleisses.

Auf alle Fälle ist heute klar das Badminton von der Belastungsart her eine enorm anspruchsvolle Sportart ist aufgrund der Schnelligkeit die man dort hineinlegen muss und die Beine damit recht beansprucht, aber jeder Anfänger oder Hobbyspieler kann für sich selber entscheiden wie viel Belastung er dort hinlegen möchte.

Bildquelle: Oskar Günther / pixelio.de

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