Spiele von Supercell als Hobby geniessen

Der 2010 gegründete Spieleentwickler „Supercell“, der in den letzten sechs Jahren stetig expandierte. Das erste Spiel veröffentliche „Supercell“ 2011 – das Browserspiel „Gunshine.net“.

Der Erfolg des Spiels war jedoch mäßig. 2012 starteten die Entwickler dann mit „Clash of Clans“ durch und 2014 folgte „Boom Beach“. Auch die Spiele „Clash of Clans Juwelen“ und „Clash Royale“ brachten „Supercell“ große Erfolge ein. Doch ist es überhaupt möglich, diese Spiele als Hobby, Zeitvertreib und Gelegenheitsspiele zu sehen?

Wenn Anerkennung, Gemeinschaftsgefühl und Erfolgserlebnisse zur Sucht werden

Über 500.000 Menschen in Deutschland sind Online-spielsüchtig. Die Dunkelziffer ist noch höher. Doch wie kommt es soweit? Sucht entsteht durch eine ständige Wiederholung einer Sache, die gleichzeitig ein gutes Gefühl geweckt, welches das Belohnungszentrum im Gehirn speichert. Insbesondere junge Menschen“konditionieren“ diesen teil des Hirns indem sie in Spielen mit anderen plötzlich Freunde haben und anerkannt werden oder auf einmal erfolgreich sein können und Erfolge feiern. Die Gefühle bei diesen Erlebnissen schütten Glückshormone aus und dadurch will man immer wieder das tun, was einen glücklich macht.

An der Entstehung der Spielsucht sieht man jedoch aus, dass ein ausgeglichener und zufriedener Mensch auch des Öfteren Gelegenheits-, Browser- oder Strategiespiele spielen kann, und dies wahrscheinlich ohne abhängig zu werden. Zudem sind eher junge Menschen gefährdet in eine Sucht zu verfallen.

Zumindest bezogen auf Online-Spiele. Wieso das so ist? Spiele wie „Clash of Clans“ haben als Ziel, dass der Spieler zum Beispiel ein Dorf oder eine Stadt aufbauen und diese beschützen muss. Diese Aufgabe ist langwierig und hält den Spieler also „bei Stange“. Auch die Multiplayer-Funktion regt die Spieler dazu an, ihre Streitkräfte zu perfektionieren, größere Städte als die eigenen Gegner zu bauen und schneller erfolgreich zu werden als andere Spieler. Genau diese Ziele setzen gerade junge Menschen unter Leistungsdruck und verleiten sie dazu, ständig „online sein zu müssen“. Hier besteht das Suchtpotential.

Alles kann, aber nichts muss – also keine Panik!

Ab und zu ein Glas Wein macht noch keinen Alkoholiker – so ist es auch mit dem Spielen. Verantwortungsbewusstsein und Selbstdisziplin sollten überall gefragt sein – dann werden Onlinespiele auch zu einer tollen Freizeitbeschäftigung. Insbesondere Spiele wie „Booom Beach“ lassen Bahnfahrten und das Warten auf den Bus spielend schnell vorbeigehen. Setzen Sie sich selbst ein tägliches Zeitlimit und halten Sie sich auch daran – so werden Sie beispielsweise die geplante Stunde Spielzeit in vollen Zügen genießen und können sich auf die morgige Stunde freuen. Auch an alle besorgte Eltern: spielen ist gut für Kinder – aber mit Grenzen. Haben Sie einfach ein Auge auf das Spielverhalten Ihres Kindes!

Spaß darf sein – in Maßen, nicht in Massen!

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