Schmuck aus dem 3D-Drucker in 5 einfachen Schritten

3D ist das neue Schlagwort in der Schmuckbranche. Denn seit ein 3d Drucker nicht mehr nur Schmuck aus Kunststoff herstellen kann, sondern auch aus Metall, wird diese Art der Herstellung immer interessanter. Natürlich kann man schon seit einigen Jahren das neue Design in 3 D am Computer entwerfen. Hinderlich war aber dann die Herstellung. Denn man musste den Prototypen per Hand herstellen, jeglicher individueller Wunsch musste neu bearbeitet werden. Das machte besonderen Schmuck sehr teuer und umständlich in der Fertigung. Anders mit 3D Druckern.

Hier kann man das entworfene Modell einfach ausdrucken, die Verarbeitung ist dank der neuen Technologien dennoch hochwertig und sehr präzise verarbeitet. Die Drucker werden immer günstiger in der Anschaffung und besser verarbeitet, so dass Qualität gewährleistet ist, allerdings sind die Schmuckstücke immer noch sehr teuer im Vergleich zur Massenware. Die Vorteile eines 3D Druckers sind, dass Schicht für Schicht das Material ausgedruckt wird. Damit können ganz besondere Formen kreiert werden, bei denen selbst Juweliere ihre Schwierigkeiten gehabt hätten.

Hobbyideen für die Herstellung von Silberschmuck

Das MultiJetVerfahren ermöglicht es ein Wachsmodell zu schaffen, aus dem dann der eigentliche Silberschmuck entsteht. Das Material dabei sit ein flüssiger Kunststoff, der aber auch sehr lichtempfindlich ist. Er wird auf die Druckplatte des 3D Druckers mit Hilfe eines Druckkopfes aufgetragen. Im Druckkopf befindet sich eine Lichtquelle, die schon beim Auftragen den Kunststoff aushärtet. Man nennt dieses Verfahren auch eine Mischung aus FDM Druck und Stereolithographie. Aus dem Wachsmodell entsteht danach mit Hilfe einer keramischen Masse ein Abguss, der nach dem Aushärten mit Silber gefüllt wird.

Die Technik ist zwar schon seit der Zeit der Ägypter bekannt, die Herstellung des Wachsmodells kann mit den neuen Technologien jedoch viel präziser erfolgen. Mindestbestellabnahmen sind nicht mehr erfoderlich. Die Herstellung kann inerhalb kürzester Zeit erfolgen und bedarf nicht langer Vorbestellzeiten. Neue Formen und Designs können realisiert werden. Das Handwerk verlagert sich sozusagen an den PC, wo der Schmuckdesigner seine Kreativität ausleben kann. Wer weiß, ob sich nicht in naher Zukunft jeder seinen eigenen 3D Drucker für ganz spezielle Hobbyideen zulegen kann.

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